Der Stern Fomalhaut [1] und die Anfangsgrade der Fische.
Manche Griechen beschreiben ihn als einen „strahlenden Stern, der südlicher Fisch heißt“[2] Das Adjektiv strahlend wird in diesem astralen Zusammenhang auch in Offenbarung 2, 28[3] und 22, 16[4] verwendet und bezeichnet u.a. Merkur oder Venus als strahlenden Morgenstern[5]. Folgerichtig ordnen viele antike Autoren dem Stern Fomalhaut die Venus und den Merkur zu, gerade auch, weil er gelbweißlich und kräftig strahlt wie diese.
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Fomalhaut |
Im Kapros[6] des Ps.-Ptolemaios und in der Uranometria (1603) von Johann Bayer wird er aber auch mit dem Todesstern Saturn assoziiert.
Eratosthenes nennt ihn sogar "Großer Fisch"[7], was schon auf den okkulten Zusammenhang mit dem benachbarten Walfisch hinweist.
Dementsprechend findet man auch bei Aratus und im Codex Germanicus schließlich das Verbindungsglied. Denn diese beiden Quellen kennen ein Sternbild mit dem Namen „Wasser“[8], in welchem Fomalhaut und Deneb Kaitos im Wasserguß[9] des Wassermanns verbunden sind. Dieser Fluß der saturnalen Unterwelt vereinigt sich nach Manilius mit dem Fluß Eridanus beim uns bekannten Cetus (Walfisch). Er windet sich schlangenartig, deshalb findet man auch im 2. Teukrostext die Gleichsetzung Großer Fisch = Große Schlange[10]. Auch am ägyptischen Tempel von Esne ist an dieser Stelle eine Schlange zu finden.
Chrysococces nennt uns nun die Lage von Fomalhaut mit Mitten am Maul des Fisches[11] / Wals, was eben auch für das Auge zutrifft.
In leichter Abwandlung wird diese Angabe von den Arabern übernommen. Bei ihnen heißt er Fum al hut (el-dschenubi) = Maul des (südlichen) Fisches / Wals => Fomalhaut
Das Auge des Wals, der manchmal auch als Ungeheuer bezeichnet wird, ähnelt dem Auge Saurons, welches aus dem Film „Herr der Ringe“ bekannt ist. Es handelt sich, wie oben schon ausgeführt ja um den „Morgenstern“, d.i. Lucifer[12], also das Auge Lucifers[13].
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Fomalhaut näher betrachtet |
Schon die Sumerer sahen deshalb den Gott HeA in diesem Stern, die Babylonier EA, oder Oannes [14] den Herrn des Todes und der Auflösung. Sein Tempel nannte sich das Haus der Reinigung und sein Ozean war das Haus der Weisheit.
Das ist ein Fingerzeig darauf, daß aus Oannes durch das merkuriale I später IOannes der Täufer wird, der Mann der mit dem Wasser tauft, der Wassermann, der die Welt reinigt.
Oannes - Ioannes - Johannes – Elias – Helios, der Heiland heiligt im Taufritus die Wasser der Unterwelt. Hierdurch werden sie erlösend für die Welt und spülen die Sünden in ihrem Wasserfluß hinfort. Auf den durch die Wasser der Taufe gereinigten Morgenstern verweist schon Offb. 22, 16. So ist Fomalhaut ein Erlösung verheißender Stern!
[1] Longitudinal-Position im Jahre 1900: 2°27’ Pisces
[2] Λαμπρος αστηρ ος χαλειται Νοτιος Ιχθυς
[3] (und ich werde ihm diese Macht geben,) wie auch ich sie von meinem Vater empfangen habe, und ich werde ihm den Morgenstern geben.
[4] Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt als Zeugen für das, was die Gemeinden betrifft. Ich bin die Wurzel und der Stamm Davids, der strahlende Morgenstern.
[5] Αστηρ λαμπρος πρωινος
[10] Ιχθυς μεγας = οφις μεγας
[13] In zweiter Linie sind die Asuras gemeint. H.P. Blavatsky nennt sie auch in ihrer Geheimlehre Bd. II, Abt. IV, S. 525 „die Götter der geheimen Weisheit“. Rudolf Steiner spricht am 17.10.1904 als von einer „Natur“ Lucifers von ihnen.